Dobrodošli

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Archiv für April 1st, 2008

1. April - In den April schicken - Aprilscherz

Verfasst von Tina am April 1, 2008

Woher kommt eigentlich dieser “Brauch” jemanden in den April zu schicken?

Ich war mal wieder neugierig ;-)

Laut Wikipedia, bezeichnet man als Aprilscherz den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen.
Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern.
Der Begriff Aprilscherz bürgerte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein.

Der Ursprung, dass der 1. April zum Tag für besondere Scherze wurde, ist bislang unbekannt.
Gesichert ist dem Theologen Manfred Becker-Huberti zufolge, dass es schon im Volksglauben der Antike eine Vielzahl von angeblichen Unglückstagen gab, zu denen regelmäßig auch der 1. April zählte.

Ungesicherte Erklärungen sind:
* das unbeständige Aprilwetter
* der 1530 nichtstattfindende Münztag in Augsburg
*Der 1. April gilt, je nach Überlieferung, als Geburts- oder Todestag des Judas Ischariot, der Jesus Christus verraten hatte.
*Heinrich IV., König von Frankreich, wurde am 1. April schriftlich um ein heimliches Rendezvous in einem diskreten Lustschloss von einer Unbekannten gebeten. Als er dort erschien begrüßte ihn sein Hofstaat nebst seiner Ehefrau.

Quelle und weitere Information:

*Wikipedia

* Helmut Zenz

Übrigens am 1.April 1924 wurde Hitler verurteilt, aufgrund seines Putschversuchs vom 9. November 1923 wurde Hitler des Hochverrats für schuldig befunden und zu fünf Jahren Festungshaft in Landsberg verurteilt.
Der Prozeß bot ihm Gelegenheit, Propagandareden zu halten und im öffentlichen Interesse zu stehen.
Während der anschließenden Haft schrieb er “Mein Kampf”.
Am 20. Dezember 1925 wurde er vorzeitig entlassen.

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Österreich: Das Landeszeughaus in Graz

Verfasst von Tina am April 1, 2008

Letzte Woche war ich mal wieder in Graz, leider war das Wetter mehr als bescheiden, so entschloss ich mich zu einem Museumsbesuch.
Also rein in die Stadt, kurz umgeschaut und in das erste Museum rein, welches auf meinem Weg lag.
Ehrlich gesagt, war mir ziemlich egal, was dort ausgestellt wurde…hauptsache warm und trocken ;-) .

So landete ich dann im Landeszeughaus.

Eintrittskarte gekauft, auf die Frage nach einer Führung mit “ja”geantwortet.
Ich hatte ja Zeit, und es war gut geheizt :-) .


Das Zeughaus in Graz war das zentrale Waffendepot der Steiermark in der Zeit der Türkenkriege.
Es sind 32.000 Exponate erhalten und in historischer Aufstellung präsentiert, darunter Harnische, Panzerhemden, Helme, Waffen und anderes Kriegsgerät.

Die Anschrift:
Joanneum- Landeszeughaus
Herrengasse 16
8010 Graz
Tel: +43 316/8017-9810

Webseite: Landeszeughaus in Graz

Öffnungszeiten:
15. März bis 31. Oktober:
Mo – So 10-18 Uhr

1. November bis 14. März:
Mo – Sa 10-15 Uhr
So und Feiertag 10-16 Uhr

Der Eintrittspreis inklusive Führung betrug 9,50 €, mit der gelösten Eintrittskarte hätte ich noch an diesem Tag ein anderes Grazer Museum aufsuchen können.

Was ich dann zu sehen bekam faszinierte mich dann doch.

Hier mal ein paar Bilder:

In allen 4 Stockwerken eine riesige Menge an Waffen, Rüstungen, etc.

“schweres Geschütz”

Leider ein verwackeltes Bild: Eine Art Kanone…..als Munition Steinkugeln.

Am beeindruckendensten fand ich die Rüstungen….mir ist heute noch ein Rätsel, wie sich in diesem Gewand ein Mensch bewegen konnte.

Die Führung übrigens war sehr informativ. Wenn ich alleine die 4 Stockwerke abgearbeitet hätte, wäre ich innerhalb kürzester Zeit mit meinem Museumsbesuch fertig gewesen, und hätte keinerlei Hintergrundinformationen erhalten.
So wurde mir doch, Dank der netten und fachkundigen Dame, einiges vermittelt, und sogar ich konnte dann Kriegsgeräten etwas abgewinnen.

LG Tina.

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