Slowenien nimmt trotz massiver Kritik aus dem Ausland nicht Abstand von ihrem Vorhaben, dass künftig die Autobahnen und Schnellstrassen nur noch mit Vignette befahren werden dürfen.
Das Land Slowenien kündigte an, dass es für den Autofahrer Pflicht wird eine Halb- bzw. Ganzjahres-Vignette zu kaufen.
Und gerade diese Staffelung, Halb- oder Ganz-Jahresvignette, sorgt derzeit bei den europäischen Nachbarn für Unmut.
Es wird kritisiert, dass es keine 10-Tages oder Monats-Vignetten gibt. Urlauber, z.B. nach Kroatien müssen nun für die günstigste Vignette 35,00 € zahlen.
Sloweniens Premier Janez Jansa verteidigte die geplante Mautregelung als eine vorläufige Maßnahme.
Zudem meint er, dass Slowenien im Transit “ersticke” und das Land nicht traurig sei, wenn ein Teil des Transitverkehrs Slowenien umfahren würde. Dies wäre auch für die Umwelt positiv.
Der slowenische Verkehrsminister sagte, dass die Mauteinnahmen in Slowenien die einzige Quelle für die Rückzahlung der von DARS aufgenommenen Kredite sei.
Die aktuelle Verschuldung von DARS beträgt laut Medienberichten fast 3,8 Mrd. Euro, dieses Jahr soll noch ein weiterer Kredit von 580 Mio. Euro aufgenommen werden.
Quelle: wirtschaftsblatt.at


